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Quarkwickel

Quarkwickel sind ein altbewährtes Hausmittel, um Schmerzen zu lindern und Entzündungen zu hemmen. Die kühlende Wirkung wird vor allem durch die Verdunstung der reichlich enthaltenen Flüssigkeit bewirkt.

Wann macht die Anwendung eines Quarkwickels Sinn?
Besonders gut eignen sich kalte Quarkwickel bei Entzündungen und Schmerzen in Gelenken, bei Prellungen, Blutergüssen und Verstauchungen, sowie bei Insektenstichen, Sonnenbrand, Juckreiz und Fieber.

So machen Sie einen Quarkwickel:
Für die Zubereitung eines Quarkwickels benötigen Sie Quark (Fettgehalt egal), ein Messer, zwei Baumwolltücher und ein Handtuch zum Umwickeln. Der Quark sollte nicht direkt aus dem Kühlschrank kommen. Streichen Sie den Quark mit dem Messer etwa 5 mm dick auf das Baumwolltuch und schlagen Sie die Ränder ein, bevor Sie das zweite Tuch darüber legen. Legen Sie den Wickel auf die zu behandelnde Stelle und fixieren Sie die Quarkauflage mit einem Handtuch.

Anwendung für eine Therapie:
Damit eine Kühltherapie an Sehnen oder Muskeln wirken kann, muss die Kälte in die Tiefe gehen und dort über einen längeren Zeitraum wirken. Optimal für eine Therapie ist Tiefenkühlung mindestens 3 x am Tag für ca. 2 Stunden. Quarkwickel müssen alle 15 Minuten erneuert werden, da sich die kühlende Wirkung sonst umkehrt. Sie brauchen also 8 Wickel. Verbleibt der Wickel zu lang, trocknet der Quark und zieht sich zusammen. Dadurch wird die Durchblutung angeregt und die Körperstelle, die eigentlich gekühlt werden soll, erwärmt. 

Was müssen Sie noch beachten?
Tragen Sie den Quark nicht direkt auf die Haut auf sondern immer auf das Baumwolltuch. So vermeiden Sie ein schmerzhaftes Abwaschen an empfindlichen Körperregionen.

Wann wird von Quarkwickeln abgeraten?
Wenn Sie eine Kuhmilchunverträglichkeit haben und bei Kindern unter zwei Jahren wird von Quarkwickeln abgeraten. Außerdem sollten Sie den Wickel nicht unmittelbar auf offenen Hautverletzungen oder Ekzemen anwenden.

Vorteile von Quarkwickeln auf einen Blick:
• kühlend
• entzündungshemmend
• abschwellend
• schmerzlindernd
• günstig
• gut verträglich
• natürliches Hausmittel

Nachteile von Quarkwickeln auf einen Blick:
• Quark muss zuvor gekühlt werden.
• Nicht überall verfügbar. Nicht sofort einsetzbar.
• Darf nur max. 15 min pro Anwendung angelegt werden.1
• Aufwendiges Waschen der behandelten Körperregion und der Tücher.
• Der mit der Zeit aufkommende leicht säuerliche Geruch wird von manchen als unangenehm empfunden.

Da sonst die Durchblutung und Erwärmung der verletzten Körperregion angekurbelt wird.

 

Alternative zur Kühltherapie mit Quark?

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Hinweise auf dieser Seite enthalten keinen ärztlichen Rat. Lassen Sie Verletzungen und Schmerzen stets von einem Arzt abklären.

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