FAQ

Anwendung

Für eine effektive Kühltherapie empfiehlt es sich in der Regel, 3 mal am Tag zu bandagieren. Je nach Verletzung können aber auch mehrere Kühlanwendungen hintereinander durchgeführt werden. Die Kühltherapie wird in der Regel so viele Tage fortgesetzt, bis die Beschwerden abgeklungen sind. Da Kälte von Patient zu Patient unterschiedlich wahrgenommen wird, sollte die Dauer und Häufigkeit der Anwendung immer auch an das individuelle Wohlbefinden angepasst werden.

Die Kühlflüssigkeit kann in der Mischbox aufbewahrt werden. Denken Sie daran, die Box mit der Flüssigkeit vor einer erneuten Verwendung leicht zu schwenken. Achten Sie darauf, dass keine Verunreinigungen in die Box gelangen und der Deckel immer fest verschlossen ist. Die Box muss nicht in den Kühlschrank.

Nein, Sie können beliebige Teilmengen des Konzentrats mit Wasser verdünnen. Denken Sie in diesem Fall daran, das Konzentrat vor dem Anmischen kurz zu schütteln.

Ja. Die Bandage von MEDIVID können Sie bei 40 °C waschen.

Eine Rolle Fixierwrap reicht in der Regel für weit mehr als 15 Anwendungen.

Das Fixierwrap ist Verbrauchsmaterial, das im Unterschied zur Bandage für den nächsten Kühlvorgang nicht wiederverwendet wird.

Nein, das MEDIVID CRYO Fluid benötigt keine Vorkühlung und ist jederzeit an jedem Ort sofort einsetzbar. MEDIVID CRYO wird nicht im Kühlschrank aufbewahrt. 

Das Fixierwrap optimiert die Anwendung, Kühlleistung und Kühldauer von ​MEDIVID CRYO. Die Kühlanwendung mit ​MEDIVID CRYO ist aber auch ohne das blaue Fixierwrap möglich.

In der Regel nicht, wenn die Bandage gut ausgewrungen angelegt wird und das blaue Fixierwrap darüber getragen wird. Um sicher zu gehen, sollte an einer unauffälligen Stelle des fraglichen Textils getestet werden.

Die MEDIVID Bandage ist so konzipiert, dass sie die Kühlflüssigkeit optimal aufsaugt und abgibt. Sie können ​MEDIVID CRYO auch mit anderen Bandagen anwenden. Deren Zusammensetzung und Verarbeitung können sich ggf. auf die Kühlleistung und Kühldauer auswirken.

Je nach Verletzung wird eine unterschiedliche Bandagenlänge benötigt. Wird nur eine kleine Körperregion bandagiert, kann die Bandage entsprechend gekürzt werden.

Gesetzliche Krankenkasse:

Die Kosten für eine Kältetherapie sind derzeit noch nicht fester Bestandteil des Regelleistungsspektrums der gesetzlichen Krankenkassen. Einige Kassen erstatten aber trotzdem die Kälteanwendung, wenn diese vom Arzt verordnet wurde. Es lohnt sich also immer, bei der Krankenkasse um Erstattung zu bitten!

Private Krankenversicherung:

In der Regel erstatten die Privaten Krankenkassen die Kosten vollständig. Dies ist allerdings abhängig von Ihren individuellen Vertragsbedingungen.

Verletzungen und Überlastungsbeschwerden des Bewegungsapparates, insbesondere der Sehnen, Bänder und Muskeln sowie stumpfe Verletzungen und die postoperative Kühlung, um Entzündung, Schmerz und Schwellung zu bekämpfen.

MEDIVID CRYO Fluid kühlt primär nicht die Haut, sondern das Tiefengewebe. Die schonende Art der Kühlung verhindert Kälteschäden am Hautgewebe. MEDIVID CRYO Fluid ist zudem rückfettend und trocknet die Haut daher auch nicht aus.

Bei Durchblutungs- und Sensibilitätsstörungen (Empfindungsstörungen) oder bei Kälteempfindlichkeit (beispielsweise aufgrund von niedrigem Blutdruck, Untergewicht, Schilddrüsenunterfunktion). Kinder unter 6 Jahren sollten ebenfalls nicht mit einer Kühltherapie behandelt werden.

Tiefenkälte

Die therapeutische Leistungskraft von Kälte ist fachlich unbestritten. Doch nur, wenn Kälte tief genug und ausreichend lang an der verletzten Struktur wirken kann, entfaltet sie ihr volles Potenzial, um schmerzlindernd, entzündungshemmend und abschwellend zu wirken. Genau das leistet ​MEDIVID CRYO im Unterschied zu einer Eisauflage. Die Kühlwirkung von ​MEDIVID CRYO entfaltet sich nach und nach, nicht schockartig. Es wird langanhaltend ​auf einem idealen ​Kühlniveau gekühlt. Eine kontraproduktive reaktive Hyperämie wird so vermieden. Es findet also keine Gegenreaktion des Körpers statt, bei der Kühlung durch Wärmezufuhr beantwortet wird. Somit kann die Kühlung auch tieferliegende Strukturen erreichen.

Sie werden die Kühlung völlig anders wahrnehmen als bei einer Eisanwendung. Die Kälte zieht tief in das Innere des Gewebes. Wenn Sie die Bandage wieder abnehmen, spüren Sie, dass der bandagierte Bereich noch ca. 20-30 Minuten von innen heraus nachkühlt.

Verträglichkeit

Eine Hautschädigung durch zu starke Kälte ist im Unterschied zu Eisauflagen und Eisspray ausgeschlossen. Das MEDIVID CRYO Fluid ist zudem rückfettend und trocknet die Haut daher nicht aus.

Bei Durchblutungs- und Sensibilitätsstörungen (Empfindungsstörungen) oder bei Kälteempfindlichkeit (beispielsweise aufgrund von niedrigem Blutdruck, Untergewicht, Schilddrüsenunterfunktion). Kinder unter 6 Jahren sollten ebenfalls nicht mit Kältetherapie behandelt werden.

Erstattung

Gesetzliche Krankenkasse:
Die Kosten für Kältetherapie sind derzeit noch nicht fester Bestandteil des Regelleistungsspektrums der gesetzlichen Krankenkassen. Einige Kassen erstatten aber trotzdem die Kälteanwendung, wenn diese vom Arzt verordnet wurde. Es lohnt sich also immer, bei der Krankenkasse um Erstattung zu bitten. Private Krankenversicherung:
In der Regel erstatten die Privaten Krankenkassen die Kosten vollständig. Dies ist allerdings abhängig von Ihren individuellen Vertragsbedingungen.

Bandage anlegen

Die Achillessehne setzt am Fersenbein an und geht an ihrem oberen Ende in den Wadenmuskel über. Verbunden werden also Ferse und Unterschenkel. Sie beginnen mit dem Verband am Fuß und enden unterhalb des Knies.  

Starten Sie mit dem Wickeln am Fußballen also an der Fußunterseite. Führen Sie die Binde in Richtung Außenseite des Fußes. Die Binde sollte so verlaufen, dass sie am Fußrücken vom Fußaußenrand zum Fußinnenrand wickeln. Achten Sie darauf, dass der Verband bei jeder Runde ungefähr die Hälfte der vorherigen Runde überlappt und faltenfrei ist.  

Führen Sie die Binde nach der dritten Wicklung über den Fußrücken zur Innenseite des Knöchels, um den Knöchel herum und über den Fußrücken wieder zurück unter den Fuß. Wickeln Sie von hier aus wieder aufwärts über den Knöchel und führen Sie das Wickeln aufwärts fort bis handbreit unter das Kniegelenk. Achten Sie darauf, nicht in verschiedene Richtungen, sondern immer mit ca. 50 % Überlappung aufwärts zu wickeln.

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Bei diesen Anzeichen wurde der Verband zu eng angelegt und muss umgehend gelockert werden: Verband hinterlässt Druckstellen oder Furchen; Zehen verfärben sich blau; unerwartet auftretende Schmerzen; Schmerzen am Fußaußenrand; Engegefühl. Schwellungen, die nach Anlegen des Verbandes auftreten, können ebenfalls dazu führen, dass der Verband zu eng wird und neu angelegt werden muss. Achten Sie darauf, Verbände nicht ohne Rücksprache mit Ihrem Arzt anzuwenden, wenn Risikofaktoren wie beispielsweise Durchblutungsstörungen, ausgeprägte Herzschwäche, Venenverschlüsse oder Störungen des Berührungsempfindens vorliegen.

Die Hinweise in unseren FAQ ersetzen nicht den Rat Ihres Arztes oder Physiotherapeuten.