Was tun, wenn es einen erwischt?

Läuferknie

Diagnose Läuferknie: Schonen und die Rehabilitation unterstützen

Stechender oder brennender Schmerz an der Außenseite des Kniegelenks: lautet die Diagnose auf Läuferknie, bedeutet dies leider, dass Sie das Laufen reduzieren oder sogar für einige Zeit pausieren müssen. Denn beim Läuferknie (Runners Knee oder auch Reizknie genannt) handelt es sich um ein Überlastungssyndrom. Schonung ist daher das oberste Gebot, um die Heilung zu fördern.

Das bedeutet jedoch nicht, dass Sie während der angezeigten Schonzeit untätig abwarten müssen, bis Ihre Beschwerden endlich abgeklungen sind. Zum einen ist es wichtig, den Ursachen der Überlastungsbeschwerden auf den Grund zu gehen. Häufig sind es muskuläre Ursachen, Fehlstellungen, ein zu intensiver Trainingspaln oder die falschen Laufschuhe, die den Reizzustand im Knie verursacht oder zumindest begünstigt haben. 

Zum anderen können Sie die Rehabilitation aktiv unterstützen:

  • Übungen

    kosequent und regelmäßig

  • Kühlung

    schonend aber effektiv​

Muskulatur unterstützen, entzündlichen Reaktionen entgegenwirken und Schmerzen lindern

1. Finden Sie – am besten zusammen mit Ihrem Physiotherapeuten – die speziell für Sie geeigneten Übungen zur Kräftigung und Dehnung Ihrer Muskulatur. Vor allem aber führen Sie diese Übungen auch konsequent und regelmäßig durch.

2. Angemessene Kühlung ist ein wichtiger Bestandteil der Therapie bei Sehnenreizungen zur Bekämpfung von Schmerzen und entzündlichen Reaktionen.

Bei intensiven Belastungen kommt es zu natürlichen Mikrotraumata, die der Körper normalerweise ohne Probleme heilt. Bei Über- oder Fehlbelastungen kommt es jedoch zu unverhältnismäßigen Beanspruchungen, was zu Entzündungen führen kann. So auch beim Läuferknie, dem sog. Tractus-Syndrom.

Beim Laufen gleitet die Sehnenplatte »Tractus iliotibiales« permanent über den Außenrand des Kniegelenks. Im Fall einer Überstrapazierung kommt es zu einem Reizzustand im Knie. Man kann sich das vorstellen wie bei einem Seil, dass straff gespannt an einer Felskante bewegt wird. Die andauernde Reizung verursacht die typischen Schmerzen an der Außenseite des Knies sowie entzündliche Reaktionen.

Helfen Sie Ihrem überlasteten Knie mit effektiver Kühlung

Medizinische Kühlung, die Schmerzen konsequent bekämpft und die Rehabilitation gereizter Strukturen im Knie optimal unterstützt, erreichen Sie nicht mit Eisauflagen, sondern mit schonender und konstanter Kühlung in die Tiefe

Tiefenkühlung wirkt entzündlichen Reaktionen am Ort der Reizung entgegen, also genau dort, wo das Problem besteht. 

Durch Schmerzüberlagerung und Hemmung von Entzündungsprozessen schaffen Sie wichtige Voraussetzungen für die physiologische Wundheilung.

 

Optionen für Ihre Therapie mit Tiefenkühlung

Quarkwickel

Quarkwickel sind effektiv, aber sehr aufwändig, unpraktisch und über den Tag schwierig einzusetzen. Sie müssen für eine Therapie alle 15 Minuten erneuert werden.

MEDIVID CRYO

MEDIVID CRYO ist ein neues, konsequent anwendungsfreundliches medizinisches Kühlsystem, das speziell für sport- und bewegungsbedingte Beschwerden wie etwa einem Läuferknie entwickelt wurde und dabei sämtliche Nachteile konventioneller Kältemittel ausschließt.

Die Stärke von MEDIVID CRYO

Einzigartig in der Leistung:

Tiefe Kälte

Die Kälte unterstützt die physiologische Wundheilung vor allem dann, wenn sie in die Tiefe geht. So kann sie direkt an den verletzten Strukturen wie Bändern, Sehnen und Muskeln arbeiten. Und genau dort platziert MEDIVID CRYO seinen Kühleffekt.

Konstante Kälte - langer Zeitraum

Die Anwendung kühlt konstant für 2-3 Stunden. Es besteht keine Beschränkung auf wenige kurze Kühlintervalle wie bei Eis und Kühlpacks.

Kälte ohne reaktive Hyperämie

Die Kühlwirkung entfaltet sich nach und nach, steigert sich kontinuierlich und verbleibt anschließend konstant auf einem idealen Kühlniveau. Das verhindert eine reaktive Hyperämie (vermehrte Durchblutung als Gegenreaktion) und ermöglicht einen tiefen Kühleffekt, der bis zu 9-mal länger wirken kann als Eis.

Einzigartig in der Handhabung:

Kälte und volle Bewegungsfreiheit

Die Anwendung erlaubt maximale Bewegungsfreiheit und Mobilität, da sie lediglich eine Bandage und keine störenden Utensilien benötigt.

Ohne Kälteschäden für Haut und Gewebe

Schädigungen durch Kälte sind ausgeschlossen, da keine zu intensive Kühlung wie bei Eisauflagen oder Kältesprays stattfindet. Zudem achten wir bei der Herstellung besonders darauf, dass das Fluid durch rückfettende Eigenschaften schonend und gut verträglich für die Haut ist.

Jetzt starten mit der effekt-tieferen Kühlung für Ihr Läuferknie

Das MEDIVID CRYO Therapieset liefern wir Ihnen inkl. einer Testbandage, die wir Ihrer Bestellung beilegen. Das Therapieset reicht für rund 30 Anwendungen.

Versandkostenfrei und 100 Tage Rückgaberecht für Ihren Einkauf.

Vertrauen ist gut, Garantien sind besser

Häufig gestellte Fragen

Wie lange muss man ein Läuferknie schonen?

Obwohl das betroffene Knie insbesondere beim Auftreten von Schmerzen unbedingt Schonung braucht, hilft es oft nicht, für einen längeren Zeitraum komplett zu pausieren. Dabei ist darauf zu achten, dass bei kurzen und langsam gesteigerten Belastungen keine erneuten Schmerzen auftreten und dass sich an jede Bewegungseinheit angemessene Kühlung und eine ausreichende Erholungspause anschließt, um den lokalen Heilungsprozess zu unterstützen. Wie lange es dauert, bis das Knie dann wieder vollends belastbar und beschwerdefrei ist, hängt letztendlich von den eigentlichen Ursachen der Beschwerden ab, die nur ein Arzt verbindlich ermitteln kann.

Was ist der Unterschied zu einem Springerknie (Jumper's Knee)?

Unter einem Springerknie (Jumper’s Knee) versteht man die schmerzhafte Reizung der Patellasehne am unteren Bereich der Kniescheibe. Diese Reizung entsteht bei starken Belastungen infolge extremer Sprung- und Abstoppbewegungen.
Unter einem Läuferknie hingegen versteht man die schmerzhafte Reizung eines Gewebestreifens an der Außenseite des Kniegelenks (Tractus-Syndrom). Beim Laufen gleitet die Sehnenplatte »Tractus iliotibiales« permanent über den Außenrand des Kniegelenks.

Im Fall einer Überstrapazierung kommt es zu einem Reizzustand im Knie. Man kann sich das vorstellen wie bei einem Seil, dass straff gepannt an einer Felskante bewegt wird. Die andauernde Reizung verursacht Schmerzen (häufig stechend oder brennend) an der Außenseite des Knies sowie entzündliche Reaktionen. Diese Reizung kann durch unterschiedlichste physiologische Vorbelastungen bedingt sein – von einer Fußfehlstellung bis zu Problemen der Hüftmuskulatur. Der unmittelbare Auslöser ist in der Regel die Überbeanspruchung der Sehnenplatte am Knie – was vor allem bei Läuferinnen und Läufern häufig der Fall ist, aber auch im Ball- oder Radsport vorkommen kann.

Woran erkenne ich ein Läuferknie?

Zu den typischen Symptomen zählen vor allem stechende Schmerzen an der Außenseite des Kniegelenks. Diese treten zunächst nur beim Laufen und bei längerer Belastung auf, später aber auch bereits beim Gehen oder sogar im Ruhezustand. Um ein Läuferknie eindeutig zu diagnostizieren, ist in jedem Fall ein Arztbesuch erforderlich.

Wie lässt sich ein Läuferknie behandeln?

Da unterschiedliche physiologische Ursachen ein Läuferknie bedingen oder begünstigen können, sollte bei entsprechenden Beschwerden prinzipiell ein Arzt zurate gezogen werden, um den langfristig richtigen Therapieansatz zu bestimmen.
Als kurzfristige Sofortmaßnahme ist es in den ersten zwei bis drei Tagen in jedem Fall wichtig, dem betroffenen Knie Ruhe zu gönnen und es bestenfalls hoch zu lagern. Zudem empfiehlt sich eine optimale, also tief wirkende Kühltherapie, die sowohl die Schmerzen überlagert als auch Entzündungsprozesse reduziert.
In den darauf folgenden Wochen geht es dann vor allem darum, die sportlichen Aktivitäten sukzessive wieder aufzunehmen, denn eine vollkommene Sportpause fördert eher selten den Regenerationsprozess. Hilfreich sind deshalb kurze Lauf- bzw. Trainingseinheiten, die vor dem erneuten Auftreten von Schmerzen beendet werden.
Anschließend sollte jeweils eine lokale Kühltherapie erfolgen, da diese entzündungshemmend wirkt und zudem die Schmerzen überlagert, sodass nach einer Pause von etwa zwei Tagen das Training fortgesetzt werden kann.

Was kann ich neben Schonung und Kühlung noch tun?


Es ist wichtig, den Ursachen der Überlastungsbeschwerden auf den Grund zu gehen. Häufig sind es muskuläre Ursachen, Fehlstellungen, ein zu intensiver Trainingspaln oder die falschen Laufschuhe, die den Reizzustand im Knie verursacht oder zumindest begünstigt haben.


Lassen Sie Ihre Beschwerden und ihre Ursachen in jedem Fall von einem Arzt abklären.
Finden Sie – am besten zusammen mit Ihrem Physiotherapeuten – die speziell für Sie geeigneten Übungen zur Kräftigung und Dehnung Ihrer Muskulatur. Vor allem aber führen Sie diese Übungen auch konsequent und regelmäßig durch.

Was ist ein Läuferknie?

Unter einem Läuferknie versteht man die schmerzhafte Reizung eines Gewebestreifens an der Außenseite des Kniegelenks. Diese Reizung kann ein- oder beidseitig auftreten und durch unterschiedlichste physiologische Vorbelastungen bedingt sein – von einer Fußfehlstellung bis zu Problemen der Hüftmuskulatur.
Der unmittelbare Auslöser ist in der Regel die Überbeanspruchung der Sehnenplatte am Knie – was vor allem bei Läuferinnen und Läufern häufig der Fall ist, aber auch im Ball- oder Radsport vorkommen kann.

FAQ zu MEDIVID CRYO

Nein, das MEDIVID CRYO Fluid benötigt keine Vorkühlung und ist jederzeit an jedem Ort sofort einsetzbar. MEDIVID CRYO wird nicht im Kühlschrank aufbewahrt. 

Gesetzliche Krankenkasse:

Die Kosten für eine Kältetherapie sind derzeit noch nicht fester Bestandteil des Regelleistungsspektrums der gesetzlichen Krankenkassen. Einige Kassen erstatten aber trotzdem die Kälteanwendung, wenn diese vom Arzt verordnet wurde. Es lohnt sich also immer, bei der Krankenkasse um Erstattung zu bitten!

Private Krankenversicherung:

In der Regel erstatten die Privaten Krankenkassen die Kosten vollständig. Dies ist allerdings abhängig von Ihren individuellen Vertragsbedingungen.

Verletzungen und Überlastungsbeschwerden des Bewegungsapparates, insbesondere der Sehnen, Bänder und Muskeln sowie stumpfe Verletzungen und die postoperative Kühlung, um Entzündung, Schmerz und Schwellung zu bekämpfen.

MEDIVID CRYO Fluid kühlt primär nicht die Haut, sondern das Tiefengewebe. Die schonende Art der Kühlung verhindert Kälteschäden am Hautgewebe. MEDIVID CRYO Fluid ist zudem rückfettend und trocknet die Haut daher auch nicht aus.

Bei Durchblutungs- und Sensibilitätsstörungen (Empfindungsstörungen) oder bei Kälteempfindlichkeit (beispielsweise aufgrund von niedrigem Blutdruck, Untergewicht, Schilddrüsenunterfunktion). Kinder unter 6 Jahren sollten ebenfalls nicht mit einer Kühltherapie behandelt werden.

FM MEDIVID ist der Schweizer Experte für medizinische Kühlung und hat das ​enorme Potenzial von Kälte als Therapie revolutioniert. Denn wir setzen konsequent dort an, wo konventionelle Kühlprodukte wie Eis oder Kühlpads nicht ausreichend wirken oder sogar schädigen.
Achten Sie darauf, Übungen und Anwendungen nur in Absprache mit Ihrem Arzt oder Physiotherapeuten durchzuführen. Hinweise auf dieser Seite enthalten keinen ärztlichen Rat. Lassen Sie Verletzungen und Schmerzen stets von einem Arzt abklären.