Bluterguss (HĂ€matom)

Ein Bluterguss (HĂ€matom) entsteht, wenn BlutgefĂ€ĂŸe verletzt werden und sich dadurch Blut im umliegenden Gewebe ansammelt (Einblutung). Stoß- oder Schlagverletzungen, Quetschungen und operative Eingriffe sind die hĂ€ufigsten Ursachen.

Unter der Haut liegende HĂ€matome zeigen sich Ă€ußerlich durch eine rot-blĂ€uliche VerfĂ€rbung („blauer Fleck“).

Tieferliegende HĂ€matome sind zwar von außen nicht sichtbar, machen sich aber durch Schmerzen bemerkbar, wenn die Einblutung auf das umliegende Gewebe drĂŒckt.

Je mehr Blut aus den verletzten GefĂ€ĂŸen austritt, desto mehr kann die verletzte Region anschwellen. Je nach Lage und Ausmaß der Schwellung zeigen sich unterschiedlich starke Schmerzen, indem die Schwellung auf benachbarte Sehnen, Muskeln oder Knochenhaut drĂŒckt.

Mit den richtigen Sofortmaßnahmen lĂ€sst sich ein Bluterguss eindĂ€mmen. Je schneller man nach Eintritt der Verletzung reagiert, desto besser.

FĂŒr die Erstversorgung bei Verletzungen wie Prellungen, Verstauchung oder Quetschung gilt die PECH-Regel: Pause – Eis (als Synonym fĂŒr adĂ€quate KĂŒhlung) – Compression – Hochlagern. Möglichst rasche KĂŒhlung bekĂ€mpft nicht nur die akuten Schmerzen, sondern begrenzt den Blutaustritt ins Gewebe und damit auch die Schwellung sowie die damit spĂ€ter einhergehenden Schmerzen.

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