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√úbersicht

A

Achilles Tendinitis (Achillessehnenentz√ľndung)

Bei der¬†Achillessehnenentz√ľndung¬†(Achilles Tendinitis) handelt es sich um eine Entz√ľndung des Gleit- und Sehnengewebes der Achillessehne. Eine Achillessehnenentz√ľndung entsteht infolge von Fehl- oder √úberlastungen und ist mit fortschreitende Dauer sehr schmerzhaft. Wird die Entz√ľndung nicht ausreichend behandelt und auskuriert, kann diese chronisch werden. Hat sich die Achillessehne bereits degenerativ ver√§ndert (Verschlei√ü), kann ein Achillessehnenriss drohen. Bei der¬†Behandlung einer Achillessehnenentz√ľndung¬†ist von mehreren Wochen auszugehen. Beim Auftreten von Achillessehnenschmerzen ist eine gr√ľndliche Diagnose wichtig, denn die individuellen Ursachen und eventuelle Begleiterkrankungen stellen unterschiedliche Anforderungen an eine nachhaltig wirksame Behandlung. Wichtig ist, die spezifische Belastung, die den Reizzustand hervorruft, zu reduzieren bzw. ganz zu pausieren. K√ľhlung ist ein wichtiger Bestandteil der Therapie, um die Entz√ľndung einzud√§mmen und den Schmerzen entgegen zu wirken.¬†Physiotherapie hilft, die Muskulatur um die Achillessehne herum zu dehnen und zu st√§rken.¬†Exzentrische √úbungen, die¬†regelm√§√üig und konsequent wiederholt werden, helfen der gereizten Achillessehne bei der Rehabilitation.

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Achillodynie

Achillodynie bezeichnet einen schmerzhaften Reizzustand der Achillessehne, der meist infolge einer l√§ngeren Fehl- oder √úberbelastung entsteht. Dadurch treten bei Belastung Schmerzen im Bereich des hinteren Unterschenkels und der Ferse auf. Es ist wichtig, Achillessehnenbeschwerden m√∂glichst fr√ľhzeitig zu begegnen, um einem Voranschreiten der Sch√§digung und damit einem Verschlei√ü der Sehne entgegenzuwirken. Bei jedem Schritt und jedem Sprung √ľbertr√§gt die Achillessehne die gesamte kinetische Energie des Abdruckvorgangs auf den Unterschenkel. Dabei entstehen Kr√§fte, die ein Mehrfaches des K√∂rpergewichts bewegen. Dadurch kommt es bei intensiven Belastungen physiologisch zu minimalsten¬†Mikrotraumata, welche normalerweise unbemerkt bleiben und gut von alleine heilen. Bei √úber- und Fehlbelastungen kommt es jedoch zu einer stetigen Reizung, was die Heilung der Mikrotraumata behindert und zu Vernarbungen und Entz√ľndungen f√ľhren kann. Bef√∂rdert wird dies unter anderem durch Fehlstellungen des Sprunggelenks und des Fu√ügew√∂lbes. Im schlimmsten Fall kann es zu einem Achillessehnenabriss kommen. Sportler die Laufsportarten aus√ľben, sind besonders h√§ufig betroffen. Unerl√§sslich f√ľr die Erholung der gesch√§digten Achillessehne ist¬†Schonung. Wichtige Unterst√ľtzung bei der Behandlung der √ľberlasteten Achillessehne erfolgt zudem mit konsequenter medizinischer¬†K√ľhlung¬†zur Bek√§mpfung der Entz√ľndung und der Schmerzen. Weitere physiotherapeutische Ma√ünahmen wie¬†exzentrische Dehn√ľbungen, Gang- und Laufschulung sind wichtige Bausteine f√ľr eine erfolgreiche Therapie, die meist mindestens einen Zeitraum von 12 Wochen erfordert und damit ein gro√ües Ma√ü an Geduld und Disziplin abverlangt. Beim Auftreten von Achillessehnenschmerzen ist eine gr√ľndliche Diagnose wichtig. Die individuellen Ursachen und eventuelle Begleiterkrankungen stellen unterschiedliche Anforderungen an die Behandlung.

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B

Bakerzyste

Die Bakerzyste wird auch Poplitealzyste genannt, da sie als fl√ľssigkeitsgef√ľllte Ausw√∂lbung¬†in der Kniekehle (fossa poplitea) auftritt. Zu der vermehrten Bildung von Gelenkfl√ľssigkeit kommt es aufgrund von Reizung und Entz√ľndung im Kniegelenk. In der Regel sind daf√ľr typische Grunderkrankungen oder Verletzungen des Kniegelenkes urs√§chlich, beispielsweise Kniearthrose, Meniskussch√§den, rheumatoide Arthritis, Sch√§digungen der Kreuzb√§nder und andere Verletzungen beziehungsweise Verschlei√üerscheinungen. Eine Bakerzyste tritt daher haupts√§chlich im mittleren bis h√∂heren Alter auf. In vielen F√§llen ist eine Bakerzyste zun√§chst schmerzlos. Erst mit zunehmender Gr√∂√üe der Zyste treten in der Kniekehle Schmerzen sowie ein Spannungsgef√ľhl auf und die Beweglichkeit des Knies kann eingeschr√§nkt sein. Ist die Zyste mit sehr viel Fl√ľssigkeit gef√ľllt, kann sie unter gro√üem Druck platzen. Eine solche Ruptur kann zum Beispiel durch l√§ngeres Sitzen oder eine heftige Bewegung des Knies ausgel√∂st werden. Da die Fl√ľssigkeit in das umliegende Gewebe dringt, kann es in der Folge einer rupturierten Bakerzyste zu Entz√ľndungen, Schwellungen und Schmerzen im Bereich des Knies und der Wade kommen. Die Therapie besteht in der Regel in Hochlagerung des betroffenen Beins, K√ľhlen der Kniekehle und der Wade sowie der Gabe von sogenannten nicht-steroidalen Antirheumatika. Bei einer Bakerzyste sind Schonung und Ma√ünahmen zur Schmerzlinderung und Entz√ľndungshemmung gefragt. Neben Medikamenten ist konsequente Tiefenk√ľhlung mit MEDIVID CRYO eine hervorragende M√∂glichkeit, die Schmerzen und Entz√ľndung an den betroffenen Strukturen im Knie zu bek√§mpfen. Physiotherapie zur Kr√§ftigung der Muskulatur rund um das Kniegelenk hilft zudem, die Reizsituation im Knie zu mindern. Unerl√§sslich ist es, ggf. die urs√§chliche Knieerkrankung zu diagnostizieren und zu behandeln.

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Bluterguss (Hämatom)

Ein Bluterguss (H√§matom) entsteht, wenn Blutgef√§√üe verletzt werden und sich dadurch Blut im umliegenden Gewebe ansammelt (Einblutung). Sto√ü- oder Schlagverletzungen, Quetschungen und operative Eingriffe sind die h√§ufigsten Ursachen. Unter der Haut liegende H√§matome zeigen sich √§u√üerlich durch eine rot-bl√§uliche Verf√§rbung (‚Äěblauer Fleck‚Äú). Tieferliegende H√§matome sind zwar von au√üen nicht sichtbar, machen sich aber durch¬†Schmerzen¬†bemerkbar, wenn die Einblutung auf das umliegende Gewebe dr√ľckt. Je mehr Blut aus den verletzten Gef√§√üen austritt, desto mehr kann die verletzte Region anschwellen. Je nach Lage und Ausma√ü der¬†Schwellung¬†zeigen sich unterschiedlich starke Schmerzen, indem die Schwellung auf benachbarte Sehnen, Muskeln oder Knochenhaut dr√ľckt. Mit den richtigen Sofortma√ünahmen l√§sst sich ein Bluterguss eind√§mmen. Je schneller man nach Eintritt der Verletzung reagiert, desto besser. F√ľr die Erstversorgung bei Verletzungen wie Prellungen,¬†Verstauchung¬†oder Quetschung gilt die¬†PECH-Regel: Pause - Eis (als Synonym f√ľr ad√§quate K√ľhlung) - Compression - Hochlagern. M√∂glichst rasche K√ľhlung bek√§mpft nicht nur die akuten Schmerzen, sondern begrenzt den Blutaustritt ins Gewebe und damit auch die Schwellung sowie die damit sp√§ter einhergehenden Schmerzen.

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Bursitis (Schleimbeutelentz√ľndung)

Eine Schleimbeutelentz√ľndung (Bursitis) entsteht meist an viel beanspruchten Gelenken wie Ellenbogen oder Knie. Hier wirken die mit Fl√ľssigkeit gef√ľllten Schleimbeutel wie ein nat√ľrliches Polster. √úberbeanspruchung kann zu Reizungen f√ľhren, die in einer Entz√ľndung m√ľnden. Ein entz√ľndeter Schleimbeutel kann aber auch die Folge einer Infektion oder Verletzung sein. Durch die Entz√ľndung treten Schmerzen und eine Schwellung infolge von Fl√ľssigkeitsansammlung auf. Oft sind Erw√§rmung und eine R√∂tung an der betroffenen Stelle festzustellen. So wenden Sie MEDIVID CRYO bei einem entz√ľndeten Schleimbeutel an: K√ľhlen Sie mehrmals t√§glich, am besten 3-mal am Tag: morgens, mittags und abends. Ihre Mobilit√§t wird dabei zu keinem Zeitpunkt eingeschr√§nkt. Das Therapieset reicht f√ľr mind. 15 K√§lteanwendungen. Je nach Gr√∂√üe des zu k√ľhlenden Areals und Bandagenl√§nge sind auch deutlich mehr Anwendungen m√∂glich. Pro Anwendung werden Sie ca. 2 h K√ľhlung erleben, die in die Tiefe geht. Wenn Sie die Bandage abnehmen, sp√ľren Sie eine intensive Nachk√ľhlung.

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F

Faszien

Faszien sind Bindegewebestrukturen, die im ganzen K√∂rper vorkommen. Sie umh√ľllen ebenso Organe wie Knochen, Nervenbahnen, B√§nder und Muskeln und haben unter anderem eine st√ľtzende bzw. zusammenhaltende Funktion. Die Muskelfaszien umschlie√üen einzelne Muskeln oder Muskelgruppen und gehen an den Muskelenden in die Sehne des Muskels √ľber. Steife oder verh√§rtete Faszien k√∂nnen Schmerzzust√§nde hervorrufen. Um solche schmerzhaften Ver√§nderungen im Gewebe zu l√∂sen, wird in der Physiotherapie mit Druckstimulation also Massagen gearbeitet. F√ľr die Faszienmassage k√∂nnen auch sogenannte Faszienrollen aus Schaumstoff verwendet werden. Stress, √úber- sowie Unterforderungen verdicken die Faszien. Die Folge ist, dass die Muskeln Entz√ľndungsstoffe aussch√ľtten und Bewegungsabl√§ufe eingeschr√§nkt werden. Regelm√§√üige Bewegung und Dehn√ľbungen an den betroffenen Faszien verhindern das Verdicken.

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Fersenschmerzen

Fersenschmerzen sind typische √úberlastungsbeschwerden am Fu√ü, die entstehen, wenn sich die Sehnen an der Fu√üsohle im Bereich der Ferse entz√ľnden. Die sogenannte¬†Fasciitis plantaris¬†ist eine schmerzhafte Entz√ľndung der Sehnenplatte in der Fu√üsohle, die h√§ufig im Zusammenhang mit¬†Fersensporn¬†auftritt. So wie auch bei anderen Sehnenbeschwerden wie etwa einer¬†Achillessehnenentz√ľndung¬†eignet sich K√§ltetherapie zur Bek√§mpfung der Beschwerden. Auch die Behandlung mit Sto√üwellen gilt als vielversprechend. Fersenprobleme sind oft ein langwierige Angelegenheit. F√ľr die Behandlung der Beschwerden braucht es h√§ufig viel Geduld. In jedem Fall gilt es, den betroffenen Fu√ü soweit wie m√∂glich zu entlasten. Daneben ist es wichtig, den Ursachen der √úberlastungsbeschwerden auf den Grund zu gehen. H√§ufig sind es muskul√§re Ursachen (Verk√ľrzung des Waden- oder Oberschenkelmuskels), Fehlstellungen, ein zu intensiver Trainingspaln, die falschen Schuhe oder √úbergewicht, die Ursache des Problems sind oder dessen Entstehung zumindest beg√ľnstigt haben.

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Fersensporn

Fersensporn ist eine weit verbreitet Erscheinung, die h√§ufig schmerzfrei und damit unbemerkt bleibt. H√§ufig werden die Beschwerden durch einen Fersensporn mit einer¬†Plantarfasziitis¬†(Entz√ľndung der Plantarfaszie)¬†gleichgesetzt oder verwechselt. Um Unterschied zu der Entz√ľndung der Plantarfaszie handelt es sich beim Fersensporn aber um eine Verkalkung der Plantarfaszie¬†an ihrem Ansatz am Fersenbein.¬†Akut Betroffene klagen √ľber stechende,¬†fersennahe¬†Schmerzen in der Fu√üsohle. Die Plantarfaszie ist eine gro√üe Sehnenplatte, die √ľber die gesamte Fu√üsohle verl√§uft. Durch Fehl- oder √úberlastungen¬†beim Gehen k√∂nnen¬†kleine Verletzungen an ihrem Ansatz am Fersenbein entstehen, die verkalken und so einen dornartigen Auswuchs bilden. Ein schmerzhafter¬†Fersensporn entsteht durch langfriste √úberanspruchung und die daraus resultierende mangelhafte Regeneration am √ľberlasteten Sehnenansatz. Entlastung und F√∂rderung der Regeneration spielen daher eine zentrale Rolle bei der Behandlung eines Fersensporns.¬†Nordic Walking¬†St√∂cke verringern zum Beispiel die Krafteinwirkung auf die Ferse. Eine regelm√§√üige lokale K√§ltebehandlung bek√§mpft die Schmerzen, hemmt Entz√ľndungsreaktionen und f√∂rdert die Regeneration nach Belastungen.

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H

Hämatom (Bluterguss)

Ein H√§matom ist ein Bluterguss. Es entsteht, wenn Blutgef√§√üe verletzt werden und sich dadurch Blut im umliegenden Gewebe ansammelt (Einblutung). Sto√ü- oder Schlagverletzungen, Quetschungen und operative Eingriffe sind die h√§ufigsten Ursachen. Unter der Haut liegende H√§matome zeigen sich √§u√üerlich durch eine rot-bl√§uliche Verf√§rbung (‚Äěblauer Fleck‚Äú). Tieferliegende H√§matome sind zwar von au√üen nicht sichtbar, machen sich aber durch¬†Schmerzen¬†bemerkbar, wenn die Einblutung auf das umliegende Gewebe dr√ľckt. Je mehr Blut aus den verletzten Gef√§√üen austritt, desto mehr kann die verletzte Region anschwellen. Je nach Lage und Ausma√ü der¬†Schwellung¬†zeigen sich unterschiedlich starke Schmerzen, indem die Schwellung auf benachbarte Sehnen, Muskeln oder Knochenhaut dr√ľckt. Mit den richtigen Sofortma√ünahmen l√§sst sich ein Bluterguss eind√§mmen. Je schneller man nach Eintritt der Verletzung reagiert, desto besser. F√ľr die Erstversorgung bei Verletzungen wie Prellungen,¬†Verstauchung¬†oder Quetschung gilt die¬†PECH-Regel: Pause - Eis (als Synonym f√ľr ad√§quate K√ľhlung) - Compression - Hochlagern. M√∂glichst rasche K√ľhlung bek√§mpft nicht nur die akuten Schmerzen, sondern begrenzt den Blutaustritt ins Gewebe und damit auch die Schwellung sowie die damit sp√§ter einhergehenden Schmerzen.

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I

IT-Band (Tractus iliotibialis)

Das IT-Band (kurz ITB) steht f√ľr die englische Bezeichnung ‚Äěiliotibial band‚Äú. Gemeint ist der Tractus iliotibialis, eine breite Sehnenplatte am seitlichen Oberschenkel, die die H√ľfte zur Seite hin stabilisiert. Die Bandstruktur hat ihren Ursprung am Becken und f√ľhrt √ľber das H√ľftgelenk und die Knie-Au√üenseite bis zum Schienbein. Beim¬†Tractus-iliotibialis-Syndrom¬†(auch Iliotibiales Bandsyndrom oder kurz ITBS) treten √ľberlastungsbedingte Knieschmerzen auf, die infolge einer Reizung des Tractus iliotibialis entstehen. Die Beschwerden treffen oft Langstreckenl√§ufer, daher wird die Erkrankung auch¬†L√§uferknie¬†gennant. Aber auch andere Aktivit√§ten wie Radfahrern, Bergsteigen oder Ruderern sind eine h√§ufige Ursache.

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K

Kryotherapie (Kältetherapie)

Kryotherapie¬†(abgeleitet vom griechischen "kryo"¬†= "kalt') bezeichnet in der Medizin regelm√§√üig den gezielten lokalen Einsatz von K√§lte zu therapeutischen Zwecken.¬†Zu unterscheiden ist eine solche lokale K√§lteanwendung von Ganzk√∂rpertherapien, bei denen der gesamte Organismus eisigen Temperaturen ausgesetzt wird, zum Beispiel in Eisb√§dern oder - noch eisiger - in¬†speziellen K√§ltekammern, in denen Temperaturen¬†von etwa -110 ¬įC herrschen. Die lokale Anwendung von K√§lte spielt eine zentrale Rolle bei der Versorgung akuter Verletzungen wie Verstauchungen, Zerrungen, Prellungen, Muskelfaser- und Sehnenrissen, etc., bei denen nach dem sogenannten¬†PECH-Schema vorgegangen wird. Durch die K√§lte wird dem Anschwellen der verletzten Region entgegengewirkt. Au√üerdem bewirkt die K√§lte eine deutliche Schmerzlinderung, indem f√ľr eine Abnahme der Nervenleitgeschwindigkeit gesorgt wird. Die Kryotherapie wird zudem bei Entz√ľndungen wie Sehnenreizungen, Schleimbeutelentz√ľndungen oder Arthrose (im aktivierten Zustand) angewandt, denn K√§lte wirkt den entz√ľndlichen Reaktionen entgegen. Nach Operationen ist die Kryotherapie ein wichtiger Bestandteil der Behandlung, insbesondere nach Gelenkoperationen. Auch hier muss wirksam gegen Schmerzen, Schwellung und die Ausbreitung entz√ľndlicher Reaktionen angek√§mpft werden.

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L

Läuferknie (Tractus-iliotibialis-Syndrom)

Bei der¬†Behandlung des L√§uferknies¬†(auch als "Reizknie" bezeichnet) ist es wichtig, nicht nur die Schmerzen und die zugrundeliegende Entz√ľndung effektiv zu bek√§mpfen, sondern auch konsequent den Ursachen auf den Grund zu gehen.¬†H√§ufig sind diese muskul√§rer Natur oder durch Fehlstellungen zu erkl√§ren. Aber auch ein zu intensiver Trainingspaln oder die falschen Laufschuhe k√∂nnen das Entstehen der Beschwerden¬†verursachen oder zumindest beg√ľnstigen.

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M

Mikrotraumata (Mikroverletzungen, Mikrotraumen)

Mikrotraumata sind minimale Verletzungen, die bei intensiven Belastungen im beanspruchten Gewebe entstehen. Diese Mikroverletzungen bleiben normalerweise unbemerkt und heilen gut von alleine, sofern der K√∂rper ausreichend M√∂glichkeit zur¬†Regeneration¬†erh√§lt. Bei √úber- oder Fehlbelastungen kommt es jedoch zu einer stetigen √úberbeanspruchung, was die Heilung der Mikrotraumata behindert. K√∂nnen die Mikroverletzungen nicht mehr ausheilen, f√ľhrt dies zu Entz√ľndungen und Vernarbungen. Zahlreiche √úberlastungsbeschwerden an Muskeln, Sehnen und B√§ndern bis hin zum Erm√ľdungsbruch k√∂nnen die Folge sein. Fachgerechte K√ľhlung nach k√∂rperlicher Belastung (sog. Post-Cooling) unterst√ľtzt die¬†Regeneration¬†des Muskelgewebes. Kleine Sch√§den und entz√ľndliche Reaktionen k√∂nnen so schneller heilen. Indem Mikroverletzungen behandelt werden, ehe aus ihnen ein ernsteres Problem erw√§chst, werden ungewollte Trainings- und Wettkampfpausen verhindert.

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Morbus Osgood-Schlatter (‚ÄěRugby Knie‚Äú)

Morbus Osgood-Schlatter ist die h√§ufigste Knieerkrankung bei Jugendlichen, wobei Jungen deutlich h√§ufiger betroffen sind als M√§dchen. Der Name der Krankheit (lateinisch ‚ÄěMorbus‚Äú) leitet sich von den beiden Chirurgen Robert Osgood und Carl Schlatter ab, die die Erkrankung erstmals beschrieben haben. Es handelt sich um eine schmerzhafte Reizung des Ansatzes der Patellasehne, die man auch Kniescheibensehne nennt. Dadurch entstehen Knieschmerzen am vorderen Schienbeinkopf, dort wo die Patellasehne am Schienbein ansetzt. Morbus Osgood-Schlatter trifft h√§ufig - aber nicht nur - sportlich sehr aktive Kinder und Jugendliche. Bei Kindern und Jugendlichen ist der kn√∂cherne Sehnenansatz unter dem Knie weniger belastbar. Gleichzeitig erfolgt in diesem Alter h√§ufig durch intensive Aus√ľbung von Sport oder mitunter auch durch hohes K√∂rpergewicht eine starke Belastung.¬†Dieses Ungleichgewicht aus verminderter Belastbarkeit bei gleichzeitig erh√∂hter Belastung ist die Ursache der schmerzhaften Kniebeschwerden.¬†Neben √úberlastung k√∂nnen auch trainingsbedingte Mikroverletzungen die entz√ľndlichen Reaktionen am Sehnenansatz f√∂rdern. Anzeichen f√ľr einen¬†Morbus Osgood-Schlatter¬†k√∂nnen Knieschmerzen nach dem Sport oder sonstiger k√∂rperlicher Belastung sein, die an dem √úbergang von der Kniescheibe zum Schienbein auftreten. Das Hinknien bereitet Schmerzen. Der betreffende Bereich des Knies kann zudem anschwellen. Zu den wichtigsten Therapiema√ünahmen geh√∂ren Schonung und K√ľhlung.

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P

Patellaluxation (ausgerenkte Kniescheibe)

Bei einer Patellaluxation springt die Kniescheibe (Patella) aus ihrer F√ľhrung. Begleitend zu solch einem Ausrenken der Kniescheibe kommt es h√§ufig zu Verletzungen an B√§ndern, Knochen und Knorpelgewebe im Kniegelenk. Ist die Kniescheibe schon einmal rausgesprungen, erh√∂ht das die Wahrscheinlichkeit einer erneuten Luxation, denn eine Verletzung der um die Kniescheibe liegenden Strukturen macht das Gelenk instabiler. Es ist es wichtig, im Fall einer Patellaluxation das Knie als erstes ruhig zu stellen und bis zur Untersuchung durch einen Arzt nicht zu belasten. Auch wenn sich die Kniescheibe bereits wieder in ihre Ursprungsstellung zur√ľck bewegt hat, sollte wegen der Gefahr von Begleitverletzungen in jedem Fall ein Arzt aufgesucht werden. H√§ufig entsteht im Zuge der Verrenkung ein schmerzhafter Bluterguss im Gelenk. Bei einem solchen Kniegelenksergu√ü hilft gegen die Schwellung und die Schmerzen neben dem Ruhigstellen eine m√∂glichst fr√ľhzeitig und richtig angewandte K√ľhlung. Das Problem bei Eis, Eisspray, K√ľhlpacks u.√§. ist die zu starke, direkte K√§lte. Dadurch k√∂nnen Sch√§den an der Haut (sog. K√§lteverbrennungen) entstehen. Deshalb d√ľrfen Anwendungen wie Eisauflagen nur f√ľr kurze K√ľhlintervalle (max. 20 Minuten),¬†nie direkt auf der Haut¬†und h√∂chstens 3 x am Tag zum Einsatz kommen. Zu intensive, schockartige K√ľhlung f√ľhrt zudem zu einer sog. reaktiven Hyper√§mie. Das hei√üt, der¬†K√∂rper arbeitet von innen mit W√§rme gegen die von au√üen angewendete K√§lte. Es findet kurzzeitig eine starke oberfl√§chliche K√ľhlung statt, aber die K√§lte schafft es nicht, tieferliegende Strukturen zu erreichen. Sie gelangt also nicht dorthin, wo sie gebraucht wird. Da diese Probleme bei der K√ľhlung mit MEDIVID CRYO nicht auftreten, kann mit K√ľhlbandagen von Medivid konstant und langanhaltend in die Tiefe gek√ľhlt werden, um Schmerzen und Schwellungen konsequent zu bek√§mpfen.

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PECH-Regel

Die sogenannte PECH-Regel (engl. RICE Protocol) gilt f√ľr die Erstversorgung bei stumpfen Verletzungen wie¬†Verstauchung, Zerrung, Muskelfaserriss, Prellung oder Quetschung. Die Abk√ľrzung "PECH" steht f√ľr Pause Eis (also K√ľhlung) Compression Hochlagern. Im Englischen wird die Abk√ľrzung "RICE"¬†verwendet stellvertretend f√ľr¬†Rest,¬†Ice,¬†Compression,¬†Elevation. Das PECH-Schema (engl. RICE Protocol) erkl√§rt, was bei der Erstversorgung einer stumpfen Verletzung wie¬†Verstauchung, B√§nderdehnung/B√§nderriss, Zerrung, Muskelfaserriss, Prellung oder Quetschung unbedingt geboten ist. Ziel der Ma√ünahmen ist es, Schmerzen zu lindern und Schwellungen bzw. Einblutungen ins Gewebe entgegenzuwirken. Je schneller mit den Ma√ünahmen unmittelbar nach Eintritt der Verletzung begonnen wird, desto besser.¬†Jede Minute ohne fachgerechte Erstversorgung verl√§ngert die Zeit der Rehabilitation. H√§matome¬†(blaue Flecken), Schwellungen und Schmerzen fallen deutlich geringer aus oder k√∂nnen sogar ganz vermieden werden, wenn bei einer stumpfen Verletzung sofort nach dem PECH-Schema gehandelt wird.

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Plantarfaszie

Die Plantarfaszie ist eine Sehnenplatte an der Fu√üsohle. Sie¬†verl√§uft l√§ngs und quer vom¬†Fersenbein bis zu den vorderen Enden der Mittelfu√üknochen. Durch Fehl- oder √úberlastungen beim Gehen k√∂nnen kleine Verletzungen an ihrem Ansatz am Fersenbein entstehen, die verkalken und so einen dornartigen Auswuchs bilden (Fersensporn). H√§ufig ist auch eine Entz√ľndung der Plantarfaszie an ihrem Ansatz am Fersenbein (Plantarfasziitis). Akut Betroffene klagen √ľber stechende, fersennahe Schmerzen in der Fu√üsohle.

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Plantarfasziitis

Bei der¬†Plantarfasziitis handelt es sich um eine Entz√ľndung der gro√üen Sehnenplatte in der Fu√üsohle, der sog. Plantarfaszie.

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R

Reaktive Hyperämie

Unter einer reaktiven Hyper√§mie versteht man eine deutliche Erh√∂hung der Durchblutung von K√∂rperregionen als Reaktion auf eine vor¬≠√ľ¬≠ber¬≠gehen¬≠de Dros¬≠se¬≠lung der Blut¬≠versorgung. Dieser Effekt wird beispielsweise provoziert durch schockartige K√§ltezufuhr mittels Eispray oder Eisauflagen. Mit dem vermehrten Blutfluss wird W√§rme in den kurzzeitig extrem gek√ľhlten Bereich gepumpt. Bei der Kneipp-The¬≠rapie und anderen K√§lteanwendungen wie der bekannten Eistonne wird dieser Effekt bewusst genutzt, um im Anschluss an die K√§ltezufuhr die Durchblutung anzuregen und im Wechsel zur Kaltanwendung ein wohliges W√§rmegef√ľhl zu erzeugen.

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S

Stoßwellentherapie

Die Extrakorporale Sto√üwellentherapie (ESWT) wird in der Orthop√§die bei schmerzhaften Sehnen- und Muskelerkrankungen eingesetzt. Dabei wirken hochenergetische Schallwellen lokal in der behandelten K√∂rperregion. ‚ÄěExtrakorporal‚Äú bedeutet, dass die Sto√üwellen au√üerhalb des K√∂rpers erzeugt werden. Unterschieden wird zwischen der fokussierten Sto√üwelle (intensiver, zielgenauer, in die Tiefe) und der radialen Sto√üwelle (energie√§rmer, fl√§chig ausgerichtet). In der Orthop√§die wird die fokussierte Sto√üwelle zum Beispiel bei¬†Fersenschmerzen, Achillodynie (einer¬†schmerzhaften Erkrankung der Achillessehne), Kalkschulter und¬†Tennisarm¬†eingesetzt. Vor allem bei einer sog.¬†Fasciitis plantaris¬†- einer schmerzhaften Entz√ľndung der Sehnenplatte in der Fu√üsohle, die gerne bei¬†Fersensporn¬†auftritt - gilt eine Behandlung mit Sto√üwellen als vielversprechend. Hier ist die Sto√üwellentherapie inzwischen unter bestimmten Voraussetzungen keine IGe-Leistung mehr. Wenn die entsprechenden Bedingungen erf√ľllt sind, wird eine dreimalige Sto√üwellentherapie f√ľr den betroffenen Fu√ü von den gesetzlichen Krankenkassen bezahlt (die Schmerzen m√ľssen √ľber einen l√§ngeren Zeitraum die Alltags-Mobilit√§t eingeschr√§nkt haben; Schmerzmedikamente, Einlagen und Dehnungs√ľbungen konnten nicht ausreichend Abhilfe schaffen). Die eher fl√§chig ausgerichtete radiale Sto√üwelle schickt Druckwellen nahe der K√∂rperoberfl√§che √ľber den K√∂rper und wirkt dadurch √§hnlich wie eine Massage. Sie findet in der Physiotherapie h√§ufig Anwendung zur Behandlung muskul√§rer Probleme wie Verspannungen, Verh√§rtungen, Verk√ľrzungen und Zerrungen. Die ESWT kommt auch bei verz√∂gerter Heilung eines Knochenbruchs zum Einsatz, um die Knochenneubildung zu f√∂rdern.

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T

Tractus-iliotibialis-Syndrom (Läuferknie)

Der Tractus iliotibialis (kurz auch "IT-Band" genannt) verl√§uft an der Au√üenseite des Oberschenkels zum Knie. Dort f√ľhrt eine anhaltende Fehl- bzw. √úberlastung zu den unter L√§ufern bekannten √§u√üeren Knieschmerzen. Bei der¬†Behandlung des Reizzustandes im Knie¬†ist es wichtig, nicht nur die Schmerzen und die zugrundeliegende Entz√ľndung effektiv zu bek√§mpfen, sondern auch konsequent den Ursachen auf den Grund zu gehen.¬†H√§ufig sind diese muskul√§rer Natur oder durch Fehlstellungen zu erkl√§ren. Aber auch ein zu intensiver Trainingspaln oder die falschen Laufschuhe k√∂nnen das Entstehen der Beschwerden¬†verursachen oder zumindest beg√ľnstigen.

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MEDIVID CRYO Set zum K√ľhlen von Sehnen, B√§ndern, Gelenken, Muskeln, Verletzungen, Schmerzen, Entz√ľndung, Schwellung

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